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D10a2 - Was versteht man unter Mobbing im Arbeitsverhältnis?
Mobbing im Arbeitsverhältnis ist jedes Verhalten, das durch seine Wiederholung oder Systematisierung die Würde oder die psychische oder physische Unversehrtheit einer Person verletzt. Geschäftsreisen, berufliche Weiterbildungen, Kommunikation im Zusammenhang mit oder aufgrund der Arbeit auf welche Weise auch immer und...
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D10a8 - Mit welchen Folgen muss der Arbeitgeber rechnen, wenn er bei Mobbing nicht reagiert?
Gegen einen Arbeitgeber, dem ein Fall von Mobbing bekannt ist und der nicht gemäß den Bestimmungen von Artikel L. 246-3 Absätze 2 und 5 des Arbeitsgesetzbuchs eingreift, kann Folgendes verhängt werden: eine Verwaltungsstrafe seitens des Direktors des Gewerbe- und Grubenaufsichtsamts...
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D10a11 - Welche Rolle spielt der Betriebsrat in Sachen Mobbing?
Der Betriebsrat, falls es einen solchen gibt, ist damit beauftragt, für den Schutz der Angestellten vor Mobbing im Arbeitsverhältnis zu sorgen. Zu diesem Zweck kann er dem Arbeitgeber jegliche Präventionsmaßnahme vorschlagen, die er für notwendig erachtet. Der Betriebsrat ist befugt,...
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D10b6 - Hat ein Arbeitnehmer, der Opfer von sexueller Belästigung wurde und seinen Arbeitsplatz kündigt, noch Anspruch auf Arbeitslosengeld?
Grundsätzlich hat ein Arbeitnehmer, der seinen Arbeitsplatz kündigt, keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wenn diese Kündigung allerdings auf sexuelle Belästigung zurückzuführen ist, deren Opfer der Arbeitnehmer wurde, so kann der Vorsitzende des Arbeitsgerichts ihm das vorläufige Recht auf Arbeitslosengeld gewähren. Damit...
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D10c4 - Muss ein Handlungswille des Täters nachgewiesen werden, um diskriminierende Belästigung zu beweisen?
Nein. Insofern die Definition der diskriminierenden Belästigung Verhaltensweisen einschließt, die eine Verletzung der Würde „bewirken“, ist keinerlei Absicht des Belästigers erforderlich. Daher ist es ausreichend, dass das Opfer die Indizien beibringt, die vermuten lassen, dass eine Diskriminierung stattgefunden hat, damit...
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D11a6 - Welche Konsequenzen hat eine Kündigung ohne Vorgespräch?
Wenn das Vorgespräch zwingend vorgeschrieben ist (≥ 150 Beschäftigte oder Tarifvertrag), ist eine Kündigung, die ohne das vorgeschriebene Vorgespräch ausgesprochen wird, aufgrund eines Formfehlers rechtswidrig. Eine aufgrund eines Formfehlers rechtswidrige Kündigung hat zur Folge, dass der Arbeitgeber bis zu einem Monatsgehalt...
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D11a15 - Endet die Kündigungsfrist unabhängig von krankheitsbedingter Abwesenheit bzw. Mutterschaftsurlaub oder Wahl als Betriebsratsmitglied?
Ja. Der Kündigungsschutz aufgrund von krankheitsbedingter Abwesenheit, Mutterschaftsurlaub oder eines Amtes als Betriebsratsmitglied steht dem Ablauf der Kündigungsfrist infolge einer Entlassung nicht entgegen und der Arbeitsvertrag endet am Ende der Kündigungsfrist, ohne dass es einer Aussetzung oder Verlängerung bedarf.
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D11a24 - Was ist unter Urlaub für die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle zu verstehen?
Begriffsbestimmungen Bei einer Kündigung durch den Arbeitgeber kann der Arbeitnehmer während der Kündigungsfrist den von ihm zur Stellensuche benötigten Urlaub beantragen, wobei dieser Urlaub jedoch für die Dauer der Kündigungsfrist nicht mehr als sechs Werktage betragen darf (nur bei Entlassung...
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D11b4 - Wie läuft das Vorgespräch ab?
Bei dem Gespräch muss der Arbeitgeber oder sein Vertreter den oder die Gründe für die beabsichtigte Kündigung mitteilen und dem Arbeitnehmer sowie der ihn begleitenden Person die Möglichkeit geben, sich dazu zu äußern. Der Arbeitgeber oder sein Vertreter hat das...
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D11b13 - Hat ein Arbeitnehmer, dem wegen einer schwerwiegenden Verfehlung gekündigt wurde, Anspruch auf Arbeitslosengeld?
Wird einem Arbeitnehmer aus schwerwiegendem Grund gekündigt, hat er keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Im Fall einer Kündigung aus schwerwiegendem Grund kann der Arbeitsuchende jedoch per einfachen Antrag beim Vorsitzenden des zuständigen Arbeitsgerichts beantragen, dass ihm vorläufig das gesamte Arbeitslosengeld zugesprochen...
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D11c8 - Hat ein Arbeitnehmer, der aus betriebsbedingten Gründen entlassen wurde, Anspruch auf bevorzugte Wiedereinstellung?
Ja. Ein Arbeitnehmer, der aus betriebsbedingten Gründen und nicht aus personenbedingten Gründen entlassen wurde, kann innerhalb eines Jahres nach Ausscheiden aus dem Unternehmen sein Recht auf bevorzugte Wiedereinstellung geltend machen. Möchte der Arbeitnehmer sein Recht auf bevorzugte Wiedereinstellung geltend machen,...
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D11e4 - Wann beginnt die Kündigungsfrist?
Die Kündigungsfrist beginnt gegenüber dem Arbeitgeber wie folgt: wenn die Kündigungsmitteilung vor dem 15. des Monats erfolgt, ab dem 15.; wenn die Kündigungsmitteilung nach dem 14. des Monats erfolgt, ab dem 1. des auf den Kündigungsmonat folgenden Kalendermonats. Beispiele Wenn...
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D11f2 - Welche schwerwiegenden Verfehlungen seitens des Arbeitgebers rechtfertigen eine fristlose Kündigung durch den Arbeitnehmer?
Als Beispiele für schwere Verfehlungen seitens des Arbeitgebers sind zu nennen: keine regelmäßige Zahlung des Arbeitsentgelts über mehrere Monate; keine Anmeldung des Arbeitnehmers bei der Sozialversicherung; keine Ergreifung von Maßnahmen, um Belästigung oder Mobbing im Unternehmen vorzubeugen oder zu unterbinden...
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D11g6 - An welchem Tag endet ein Arbeitsvertrag im Fall der Gewährung einer Erwerbungsminderungsrente von Rechts wegen?
Der Arbeitsvertrag endet von Rechts wegen an dem Tag, an die Entscheidung über die Gewährung einer Erwerbsminderungsrente zugunsten des Arbeitnehmers ergeht und nicht an dem Datum, ab dem diese Rente rückwirkend gewährt wird. Der Arbeitsvertrag kann somit nicht rückwirkend zu...
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D1a5 - Was ist, wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag vorliegt?
Liegt kein schriftlicher Arbeitsvertrag vor, gilt das Arbeitsverhältnis immer als unbefristet ohne Probezeit. Der Beweis des Gegenteils ist nicht möglich. Folglich können die Parteien weder behaupten noch nachweisen, dass sie einen befristeten Arbeitsvertrag abgeschlossen oder eine Probezeit vorgesehen haben. Wurde...
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